Ausrüstung

Trockene Füße mit meinen Northwave Winter Celsius Arctic 2 GTX SDP

Northwave Celsius Arctic

Ich liebe es das ganze Jahr hindurch mit dem Rad unterwegs zu sein. Dabei lasse ich mich weder von Kälte noch von Nässe abhalten. Doch kalte oder sogar nasse Füße können mir an so manchem Tag die Laune verderben.

Im letzten Jahr war der Winter recht warm, sodass ich mit meinen normalen Schuhen und GoreTex Überziehern recht gut zurecht gekommen bin. Einzig das Anziehen fand ich umständlich.

In den Jahren davor bin ich nur durch die Stadt zur Arbeit gefahren. Da haben mir Nässe und Kälte weniger ausgemacht als heute im Wald, sodass ich zu dieser Zeit mit Outdoor Schuhen unterwegs war.

Da ich glaube, dass dieser Winter nicht genauso mild werden wird, wie der letzte, habe ich mich intensiv mit dem Thema Schuhe befasst. Außerdem möchte ich nicht wieder jeden Tag die Überzieher über meine Schuhe ziehen um meine Füße vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. Aus diesem Grund habe ich mich vor einigen Wochen entschieden meinen ersten Winterschuh fürs Radfahren zu kaufen.

Für mich waren folgende Kriterien wichtig

  • Schuhe müssen wärmen
  • Sie müssen gut passen und dürfen nicht drücken
  • Absolut wasserdicht ist Pflicht
  • geeignet für Klicksystem (SPD)

Die Auswahl ist im Vergleich zu Sommerschuhen recht überschaubar, denn es sind nur wenige Modelle auf dem Markt.

Meine Gründe für den Northwave Winter Celsius Arctic 2 GTX

Entscheidend war für mich die gute Passform und die Tatsache, dass er leicht und innen gefüttert ist. Ich friere eh schnell, sodass ein ungefütterter Schuh für mich nicht in Frage gekommen ist. Außerdem ist er wie von mir gewünscht wasserdicht und ich kann ihm mit meinem SDP System fahren.

Mein Fazit nach einigen Wochen

Seit einigen Wochen ist er jetzt jeden Tag im Einsatz und ich bin wirklich zufrieden mit diesem Schuh.

Ich habe ihn genau eine Nummer größer genommen, als ich sonst trage. So passen noch Merinosohlen und dicke Socken in die Schuhe. Das ist für mich als Frierhutzel wirklich wichtig.

Ich trage ihn momentan im Temperaturbereich zwischen 5 und 0 Grad. Dabei sind meine Füße schön warm.

Außerdem habe ich ihn schon im strömenden Regen ausprobiert und meine Füße sind komplett trocken geblieben. Allerdings wundert mich das nicht, denn der Schuh ist wirklich gut verarbeitet und alle Nähte sind sauber verschweißt.

Die Sohle ist griffig, sodass ich bis jetzt nur auf ganz glatten, feuchten Fliesen ins Rutschen gekommen bin. Außerdem sind die Übergänge zu den Cleats gut isoliert. Im Vergleich zu meinen Sommerschuhen ist dieser Unterschied deutlich spürbar.

Wo Licht ist, muss doch auch ein bisschen Schatten sein

Natürlich hat dieses Modell auch Nachteile, die ich dir nicht verschweigen möchte. Zum einen sind die Schnürsenkel unglaublich lang und müsse immer „eingepackt“ werden. Hier werde ich demnächst einen kleinen Umbau vornehmen.

Zum andren sind die Sohlen wirklich hart. Das ist beim Fahren von Vorteil. Beim Laufen stört es aber. Da ich die Schuhe hauptsächlich auf dem Arbeitsweg und bei langen Touren trage, finde ich das nicht weiter schlimm. Fahre ich nur in die Stadt, trage ich eh meine normalen Winterschuhe. In denen kann ich dann auch gut laufen.

Möchtest du mit deinem Winterschuh auch zu Fuß gehen, ist dieses Modell nicht die richtige Wahl für dich.

Mein Mann schaut sich auch gerade Radschuhe für den Winter an. Möchtest du mehr darüber lesen?

4 Kommentare

  1. Dann verate uns mal welche Schuhe Dein Mann gefunden hat

    • Guten Morgen Martin,
      vielen Dank für dein Feedback.
      Dann wird der arme Kerl jetzt sein erstes „Interview“ geben müssen.
      Liebe Grüße

      Daniela

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