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Radreise Schottland: Die Routenplanung

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Nun sind es noch 4 Wochen bis es endlich los geht. Die Ausrüstung ist zusammen gestellt und bis auf ein zwei Kleinigkeiten vollständig. Die Tickets für die Bahn und die Fähre sind gebucht und der Babysitter für die Meerschweinchen freut sich schon auf seine beiden Gäste.

Für viele Menschen der perfekte Zeitpunkt um mit der Routenplanung zu starten. Es gibt viele, die die Route bis ins Detail planen. Da werden Tageskilometer geplant und die Strecke fest gelegt. Reiseberichte werden gewälzt und die schönsten Radwege heraus gesucht. Darauf abgestimmt werden Hotels gebucht und die Ruhetage definiert, denn es sollen ja die schönsten Tage im Jahr werden. Jeder Tag soll perfekt sein und an einem schönen Ort enden.

Gehörst du auch zu den Planern und Strategen? 

Versucht habe ich das auch schon. Meist scheitere ich schon am ersten, spätestens jedoch am zweiten Tag. In mir streubt sich immer alles, wenn ich mich fest legen soll. Das wird auch der Grund sein, warum mir diese Art der Planung nicht gelingt. Aus diesem Grund beschränke ich mich auf eine grobe Planung und lasse mich vor Ort einfach treiben.

Die Routenplanung für Schottland beschränkt sich auf fünf Dinge bzw. Orte, die ich gerne sehen möchte.

Loch Lomond
Loch Ness
Inverness
Edinbourgh
Eine Destille

Bei der Auswahl der Orte achte ich immer darauf, dass sie in einer gemeinsamen Region sind und nicht quer über das Land verstreut. Außerdem überschlage ich die Kilometer, die ich fahren muss, um diese Orte miteinander zu verbinden.

In diesem Fall sind es ca. 1000km. Um diese 1000km zu überwinden stehen 21 Tage zur Verfügung. Davon sind mindestens 3 Tage Ruhetage. Damit stehen mir 19 Tage zur Verfügung. Das Tagespensum liegt somit bei ca. 50km. Das halte ich für realistisch.

Welchen Weg fahren werde und wo ich schlafe, sehe ich einfach vor Ort. Es ist übrigens auch schon vorgekommen, dass ich keinen Ort gesehen habe und ganz woanders lang gefahren bin.

Planst du deine Reisen bis ins Detail oder gehörst du zu den Radfahrern, die sich ohne eine Routenplanung auf den Weg machen?

2 Kommentare

  1. Hallo Daniela,
    jetzt musste ich doch schon wieder feststellen, dass ich ein SPIESSER bin. Ich plane nämlich recht genau, aber vielleicht stammt das auch noch aus der Zeit, als meine Tochter noch recht klein war. Unsere erste Tour haben wir gemacht, da war sie 6. Das sie inzwischen im Rennradverein ist und mehr Kondition hat als ich, geht da immer irgendwie an mir vorbei, zumal sie nach wie vor das wenigste Gepäck nimmt. Konservatismus hin oder her, letztendlich entscheidet natürlich auch bei uns die Konstitution, das Wetter und die Landschaft, wo wir Halt machen.
    Ich wünsch dir jedenfalls eine tolle Reise und freue mich auf deine Reiseerlebnisse
    Anja

    • Daniela

      Liebe Anja,

      ich finde das nicht spießig, wenn jemand sein Touren plant. Das hat doch auch ganz viel mit Vorfreude zu tun. Gerade, wenn man mit Kindern unterwegs ist, halte ich ein Routenplanung für wichtig, um sich nicht zu verzetteln.
      Ich selbst bekomme es nur einfach nicht hin und habe auch keinen Spaß an diesen Vorbereitungen. Außerdem genieße ich es einfach, mich treiben zu lassen. Das ist aber in meinen Augen alles Geschmacksache.

      Liebe Grüße

      Daniela

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